Im Rahmen der Unterrichtseinheit "Holz" wird ein kurzes Projekt im Käfertaler Wald durchgeführt. Ziel dieses Projektes ist die einheimischen Baumarten im Käfertaler Wald durch Abholzung eingeführter Baumarten zu schützen. Die Durchführung des Pojektes erfolgt in Begleitung von Frau Krais und Herr Meyer und unter fachkundiger Anleitung von Herr Weissgärber (Förster im Waldhaus Mannheim).

Erlebnisbericht der Klasse 9b (November 2010) ...

Im Waldhaus angekommen bildeten wir erst einen Stuhlkreis und Herr Weissgärber - der Förster - stellte sich uns vor. Um uns mit den im Käfertaler Wald vorherrschenden Baumarten vertraut zu machen, durften wir ein Puzzle aus verschiedenen Baumstämmen zusammenfügen. Am Ende standen fünf Baumstammabschnitte vor uns: Eiche, Rotbuche, Weißbuche, Kiefer und Traubenkirsche. Anschließend ordneten wir den Baumarten passende Blätter und Früchte zu.

Doch es sind nicht alle diese Baumarten von Nutzen:

Bei der Traubenkirsche handelte es sich nicht um einen einheimischen Baum. Sie wurde vor mehreren Jahrzehnten aus Amerika eingeführt, um die Waldbrände im Käfertaler Wald zu verringern und schlussendlich ganz zu verhindern. Diese Methode erwies sich zunächst als Erfolg. Doch die Traubenkirsche wurde aufgrund ihres schnellen Wachstums und der vielen Früchte zu einer Plage, die den natürlichen Baumbestand im Käfertaler Wald gefährdet.

Wir sollten nun dem Förster helfen den Bestand der Traubenkirsche zu reduzieren. Eine Gruppe von uns fällte Traubenkirschen und die andere Gruppe entfernte die Wurzeln der abgesägten Traubenkirschen. Das Entfernen der Wurzeln war insofern wichtig, da der Baum sonst umso schneller nachwachsen würde. Zu guter Letzt durften wir neue Bäume - Ahorn und Wildkirsche im Wechsel - anpflanzen. 

VorherNachher

 

Wir hoffen, dass wir durch unsere Arbeit ein kleines bisschen helfen konnten den Käfertaler Wald wieder auf "Vordermann" zu bringen. Im Nachhinein möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Herr Weissgärber bedanken, der uns dieses Projekt erst ermöglichte.

von Sara Strobel und Angelika Mitsch 

back_cmp_ice110_back_a

   
Auto-Detect | Mobile Version | Desktop Version
© Moll-Gymnasium Mannheim