Termin: Mittwoch, 04.02.2015, 19:30 - 21:15 Uhr, keine Pause

  • Werk: Salome (Oper von Richard Strauss)
  • Regie: Gabriele Rech
  • Uraufführung: 09.12.1905 in Dresden
  • Premiere dieser Inszenierung: 14.01.2006
  • Kurzeinführung: Mittwoch, 04.02.2015, 2. Hofpause, Raum 11
  • Kartenausgabe: am Vorstellungstag ab 19 Uhr im Theatercafe

Bereits zwei Wochen nach unserem letzten Opernbesuch "Falstaff" werden wir ein weiteres Werk aus dem Bereich "Musiktheater" sehen. Obwohl "Salome" nur 12 Jahre nach "Falstaff" uraufgeführt wurde, trennen diese beide Opern Welten. Während "Falstaff" komödiantisch, musikalisch zwar anspruchsvoll, aber dennoch schwungvoll und salopp wirkt, scheint "Salome" vor allem musikalisch geradezu Grenzen zu sprengen:

Salome 1Richard Strauss komponiert expressionistisch; es geht nicht mehr (nur) um reinen Schönklang, sondern er versucht, die Atmosphären und die Gefühlszustände der Figuren möglichst deutlich in der Musik auszudrücken. Geht es bspw. um "Schmerz", so muss auch die Musik "schmerzen".

Die Handlung der Oper bietet ihm dafür große Möglichkeiten: Salome, die Tochter von Herodias und Stieftochter von König 

salome 3Herodes in Judäa, verliebt sich in den Propheten Jochanaan, der sie trotz aller Versuche stets zurückweist und wegen ihres reinen Begehrens ihm gegenüber auch verflucht. Den Wächter Narraboth, der ihr verfallen scheint und sich wegen ihrer unbedingten Liebe zu Jochanaan selbst tötet, ignoriert sie hingegen.

Salome 2Als Herodes, der ebenso "Interesse" an seiner Stieftochter zeigt, Salome bittet, für ihn zu tanzen, verspricht er ihr dafür die Erfüllung eines Wunsches. Salome tanzt sie für ihn den "Tanz der 7 Schleier". Zum Dank wünscht sie sich nur eines: nicht das halbe Königreich, nicht Edelsteine und Juwelen, wie Herodes es ihr verzweifelt anbietet, sondern Jochanaans Kopf. Herodes bleibt keine Wahl: Er muss sich Salomes Wunsch beugen...

   
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