Termin: Samstag, 24.11., 18:00 Uhr - 20:45 Uhr (inkl. Pause)

 

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Werk: Aschenputtel ("La Cenerentola"). Oper von Gioacchino Rossini.

Uraufführung: 25.01.1817 in Rom

Premiere dieser Inszenierung: 01.11.2017

Regie: Cordula Däuper

Musikalische Leitung: Matthew Toogood

 

 

mit Sophia Rennert, Joshua Whitener, Nikola Diskic, Cornelia Zink, Ludovica Bello u.a.

 

 

Kurzeinführung: Freitag, 23.11., 1. Hofpause, Raum 11

Kartenausgabe: am Vorstellungsabend ab 17:30 Uhr im Theatercafé

 

 

 

 

Der Komponist Gioacchino Rossini ist vor allem für seine Opern mit komödiantischer Handlung bekannt (insbesondere durch den "Barbier von Sevilla"). Auch "La Cenerentola" (so wird "Aschenputtel" in Italien betitelt) gehört in diese Kategorie. Dabei lehnt sich der Komponist mit leichten Abweichungen an die Märchenhandlung an, stellt aber vor allem die lustigen Elemente in den Vordergrund.

 

Angelina (= Cenerentola = Aschenputtel) lebt mit ihren beiden Stiefschwestern Clorinda und Tisbe sowie mit ihrem Stiefvater Don Magnifico als Magd in einer heruntergekommenen Villa. Die beiden Schwestern machen sich für den Ball im Palast des Prinzen zurecht, der auf Brautsuche ist. Nachdem der Botschafter des Prinzen, Alidoro, als Bettler verkleidet die Villa betreten hat, um eine passende Frau für seinen Herrn zu finden, stattet auch der Prinz selbst, verkleidet als sein eigener Diener, dem Anwesen einen Besuch ab und verliebt sich dabei in Angelina.Der Diener selbst tritt hingegen als Prinz auf und geleitet die beiden Stiefschwestern, die sich heftigst um den vermeintlichen Königssohn bemühen, auf das Schloss. Mit Hilfe des (nicht erkannten) Prinzen gelangt auch Angelina herrlich ge- und verkleidet auf den Ball, was zu allgemeiner Verblüffung führt.

Angelina ist in den "Diener" sehr verliebt und an Reichtum nicht interessiert, was die beiden Schwestern beruhigt. Sie schenkt ihrem Verehrer einen Armreif mit der Aufforderung, sie am Tage nach dem Ball zu suchen. Als dann der "wahre" Prinz und dessen Diener tatsächlich und nicht verkleidet im Hause eintreffen, ist die Verwirrung komplett. Doch schließlich löst sich alles zum Guten (zumindest für Aschenputtel), sodass einer Traumhochzeit nichts mehr im Wege steht.

 

Die Regisseurin Cordula Däuper inszenierte Rossinis Oper als farbenfrohe, fast an Walt Disney erinnernde Geschichte. Auch in dieser Produktion kommt der Humor durch Überzeichnung der Figuren und Einsatz fantastisch-komischer Elemente nicht zu kurz. Wir dürfen uns, vermittelt durch herrlich leichte Musik, auf einen märchenhaften Abend freuen, der sicher auch Erwachsene schmunzeln lässt.

 

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Im Dezember ist keine Vorstellung für unser Theater-Abo geplant. Welches Stück wir im Januar 2019 sehen werden, könnt ihr allerdings noch in diesem Jahr an dieser Stelle erfahren.

   
   
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