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Das Thema "Bergpredigt" nahmen wir im Unterricht nicht einfach so thematisch durch, sondern haben ein Planspiel daraus gemacht. Das Planspiel versetzte uns in die Rolle eines Teilnehmers, der an einer Art "Reality-Game" teilnimmt:

  • Wir, die ev.Religionsklasse 9b/d des Mollgymnasiums, gewinnen einen sechswöchigen Aufenthalt auf einer Insel vor Holland.
  • Wir sollen uns auf dieser Insel  selbst versorgen, Touristen betreuen (Cafe etc.), Tiere halten, Gemüse und Kartoffeln anbauen, Geld verdienen (welches nach Beendigung des Spiels unter den Mitspielern aufgeteilt werden sollte), Beten und nach der Bergpredigt leben. Während dieser sechs Wochen werden wir mit problematischen Ereignissen konfrontiert. Das ganze Spiel wurde von einem Fernsehsender organisiert und gefilmt. Es wurde natürlich auch ins Fernsehen übertragen. Es schauen täglich ca. vier Millionen Menschen zu.
  • Zum Beginn des Spieles wurde die Bergpredigt gemeinsam durchgelesen, danach wurde die Klasse  in zwei Gruppen aufgeteilt, da die Klasse zu groß war. Diese Gruppen diskutierten und handelten unabhängig voneinander. Beide Gruppen hielten sich auch in unterschiedlichen Teilen des Klassenzimmers bzw. außerhalb des Klassenzimmers auf.
  • Jeder “Inseltag“ wurde mit einigen Versen aus der Bergpredigt eingeleitet, die 2 Schüler auswendig aufsagten. Hierbei wurde immer die Kerze angezündet.

Danach fingen die beiden Gruppen an ihren Tag zu planen. In den ersten "Inseltagen" einigte sich jede Gruppe auf ihren Tageslauf, sowie auf eine Anzahl an Inselregeln. Die lauteten z.B.:

  1. Du sollst niemandem Schaden zufügen oder gar töten
  2. Bete (wann, wo und wie du willst) 
  3. Du sollst ehrlich sein und nicht lügen
  4. Du sollst nicht essen deines Nachbarn Mittagessen
  5. Schwöre nicht bei Gott
  6. Achte auf die 10 Gebote
  7. Das Rauchen ist verboten

Allerdings kamen mit der Zeit immer neue Probleme auf, welche auf Ereigniskarten von Frau Münzing ausgeteilt wurden. Ein Problem war z.B., dass Touristen Eistüten kauften und diese uns dann ins Gesicht drückten. Diese Aktionen filmten und stellten sie ins Internet. Nun sollten wir eine Lösung finden, welche uns nützt, wirtschaftlich ist und auf den Grundsätzen unserer Regeln und der Bergpredigt basiert. Dies war nicht sehr einfach und musste oft länger ausgehandelt werden. Wenn man sich auf eine Lösung geeinigt hatte, wurde sie in einer Tabelle festgehalten und man bekam das nächste Problem. So verlief das "Alltagsleben" auf der Insel.

Die meisten Probleme konnten wir alleine lösen, aber wir hatten zur Hilfe ein Blatt mit " Tools",  welche uns beim Anwenden der Bergpredigt halfen. 

Durch dieses Planspiel habe ich dass erste Mal die Bergpredigt komplett gelesen, und mir ist klar geworden, wie schwer es ist streng nach der Bergpredigt bzw .der Bibel zu leben, da man in der Bibel sehr viel interpretieren muss und viele Dinge ganz verschieden auslegen kann.

Meiner Meinung nach ist dieses Planspiel empfehlenswert, da es einfach “neuen Wind“ in den Standartunterricht bringt.  Außerdem üben die Schüler Protokoll schreiben, Auswendiglernen, Diskutieren und Lösungen finden. Mir hat das Planspiel sehr viel Spaß gemacht und ich glaube, dass es eine gute Idee ist, sich auf diese Art und Weise näher mit der Bergpredigt zu beschäftigen.

Helen Blase  und Johannes Pham

bergpredigt

Weitere Stimmen aus der Klasse

Was uns aus Anlass des Bergpredigtspiels bewusst geworden ist:
  •  Gruppenarbeit benötig Disziplin / ... dass man in Gruppenarbeit doch etwas erreichen kann
  • man bekommt einen guten Eindruck, wie einem Bibeltexte im täglichen Leben weiterhelfen können

  • ... dass nicht das komplette Religiöse unsinnig ist

  • ... dass Gott immer für mich da ist

  • ... dass sich soziale Konflikte durch feste Strukturen weitgehend vermeiden lassen bzw. zum Wohl aller gelöst werden können

  • ... dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt ein Problem zu lösen und nicht nur die erstbeste, die einem einfällt  /  erst denken, dann handeln

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