Seminarkurs

Rückblick

Nah am Puls der Zeit lag das Thema des Seminarkurses „Die Kuh ist lila – und ihr Fleisch? Die Wahrheit über unsere Lebensmittel“ von Frau Rödler und Herrn Rall. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurden vielfältige Aspekte unserer heutigen Ernährung und die damit einhergehenden Probleme beleuchtet, ein frühmorgendlicher Besuch auf dem Mannheimer Großmarkt stand ebenso auf dem Programm wie eine Fahrradausflug ins Mannheimer Umland und auf Bio-Bauernhöfe, um zu sehen, wo und wie unsere Nahrung zu uns gelangt. Ein Höhepunkt des Seminarkurses war der Besuch des bekannten Lebensmittelkritikers Dr. Ulrich Grimm, einem ehemaligen Spiegel-Journalisten. Er erläuterte einige „Lebensmittelskandale“ und gab der gesamten Kursstufe einen anschaulichen Einblick, warum es wichtig ist, zu verstehen, was sich hinter den Angaben von industriell hergestellten Lebensmitteln verbirgt – z. B. warum „künstliche Aromastoffe“ mittlerweile „Erdbeer Aroma“ oder „Vanille Aroma“ heißen und aus Sägespänen oder aus Abwässern der Papierfabriken gewonnen werden und nichts mit „Natur“ zu tun haben, oder wie die Nahrungsmittelindustrie aus 7 Gramm Huhn eine Hühnersuppe zaubert usw. Am Ende des Schuljahres beeindruckten die Kursteilnehmer in ihrer interessanten und spannenden Abschlusspräsentation die Zuhörer mit ihren Ergebnissen. Dazu wurde nicht nur vegane Schokolade gereicht, sondern die Anwesenden konnten auch zubereitete Insekten, selbst gemachte Pesto, Marmelade u. a. probieren.

Lebensmittellügen - Vortrag von H.U. Grimm

Lebensmittellügen   Teilnehmer des Seminarkurses  Grimm Vortrag 07

 Hans-Ulrich Grimm und seine "Hühnersuppe"

Zuhörer: Die gesamte Kursstufe 1 und 2

Was in den Fertiggerichten alles drin ist?

 

IMG 0269 Large

Theresa und Nina moderierten die Veranstaltung

IMG 0285 Large

Der Seminarkurs mit Hans-Ulrich Grimm

Zur Fotogalerie... 

Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn man wüsste, wo es herkommt. Aber wer weiß das schon? Und angesichts der horrend ansteigenden Zahl an Fertiggerichten, Fast-Food-Ketten und dem Wirrwarr an Lebensmittelkennzeichung fällt auch einem kritischen Verbraucher die Orientierung schwer. Deshalb war „Dr. Watson, der Food Detektiv“ zu Gast am Moll-Gymnasium. Hinter diesem Namen verbirgt sich Hans-Ulrich Grimm, Nahrungsmittelkritiker, der auf Einladung unseres Seminarkurses „Die Kuh ist lila – und ihr Fleisch?“ seine neusten Erkenntnisse über die Nahrungsmittelindustrie, der er schon seit Jahren auf der Spur ist, allen Schülerinnen und Schülern der Kursstufe referierte. Dabei hatte der ehemalige Spiegel-Journalist einige „Lebensmittelskandale“ im Visier, die er ausführlich darstellte. So bekamen die Schülerinnen und Schüler anschaulich einen Einblick, warum es wichtig ist, zu verstehen, was sich hinter den Angaben von industriell hergestellten Lebensmitteln verbirgt – z. B. warum „künstliche Aromastoffe“ mittlerweile „Erdbeer Aroma“ oder „Vanille Aroma“ heißen und aus Sägespänen oder aus Abwässern der Papierfabriken gewonnen werden und nichts mit „Natur“ zu tun haben, oder wie die Nahrungsmittelindustrie aus 7 Gramm Huhn eine Hühnersuppe zaubert usw. Deshalb ist der informierte, kritische Verbraucher gefragter denn je und so haben es die Schülerinnen und Schüler selbst in der Hand, wie sie sich künftig „gesund“ ernähren wollen.

Die Teilnehmer des Seminarkurses "Ernährung" diskutierten anschließend mit H. U. Grimm auch über ihre Themen, die sie für ihre bevorstehenden Seminarkursarbeiten ausgewählt haben. Sie wollten natürlich die Meinung von H. U. Grimm zu Ihrem "Spezialgebiet" wissen und waren erstaunt, dass sie dem Rerfenten manch interessanten Gedankenanstoß und Literaturtipp gaben, den er sich sofort notierte.

Theater- und musikpädagogische Elemente

  • Körpertraining- Vorbereitung auf gestalterische Prozesse
  • Raum und Zeit- die Bühne als geschützter Spiel-und Erfahrungsraum
  • Atem und Stimme- der Atem als Medium zur Konzentration; Klangqualität der Stimme
  • Rhythmus-Bewegungsabläufe, Geräusche Klänge
  • Interaktion- Vertrauensübungen/Präsenz
  • Wahrnehmung- Sinne, Gefühle, innere Bilder, Phantasien
  • Arbeit mit Requisit und Objekt- Ausdrucksmöglichkeiten theatralen Handelns
  • Improvisation- freie- und gebundene Improvisation zu Themen, Räumen, Stimmungen; zu Textvorlagen, Leestellen, Subtexte…
  • Improvisation- musikalische/ tänzerische Improvisation

Es werden mehrere Theateraufführungen besucht, vor- und nachbesprochen. In der Analyse bereits existierender professioneller Inszenierungen und der eigenen szenischen Produktion wird erfahren, wie Sprache, Musik und Bewegung in fiktiven Situationen gestaltet werden kann.

back_cmp_ice110_back_a

Die Konzeption eines theaterpädagogisch orientierten Seminarkurses orientiert sich an den allgemeinen Zielen und Grundlagen des Seminarkurses auf der gymnasialen Oberstufe. Es soll darin fächerübergreifend und projektorientiert gearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen "die Selbstständigkeit fördernde Arbeitsformen, das Arbeiten im Team und die Schulung der Präsentationsfähigkeit".

konzeption-ziele

Von jedem Schüler und jeder Schülerin wird im Team Flexibilität verlangt, um sowohl führende als auch untergeordnete Rollen übernehmen zu können und um gemeinsam zum Erfolg zu kommen. Ein theaterpädagogisch ausgerichteter Seminarkurs soll darüber hinaus das sinnliche Erleben, die spielerische Kreativität und das soziale Handeln fördern.

Die Vielfalt existierender Theaterformen ( Schauspiel, Musik- und Tanztheater, Figurentheater…) bilden dabei ein variables Bezugssystem, das die Kursteilnehmer neben der analytischen Rezeption zu eigenem Tun und kreativem Erproben anregen kann. Dabei wird die mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit geschult- z.B. durch das Verfassen von Rollenbiografien, Szenenanalysen oder Leerstellenbeschreibungen in Partner- oder Gruppenarbeit. Im Unterschied zu anderen Lehr- und Lernformen steht bei der theaterpädagogischen Methodik die subjektiv-sinnlichen Erfahrungen im Vordergrund; sie verbinden sich mit kognitiv-rationalen Erkenntnissen und bereichern diese.

Es wird ein ganzheitliches und soziales Lernen angestrebt, welches neben wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Erlernen universitärer Arbeitsformen die aktive Selbststeuerung und Eigenverantwortlichkeit in den Mittelpunkt stellt, also persönlichkeitsbildend wirkt.

back_cmp_ice110_back_a

K1,1 dient neben der inhaltlichen Bearbeitung der Geschichten der Erarbeitung und Erprobung des wissenschaftlichen und theaterpraktischen Handwerkszeugs.

Es wird die aktive, regelmäßige Beteiligung aller Kursmitglieder an den Kurssitzungen erwartet . Darüber hinaus soll jeder Teilnehmer einen kurzen wissenschaftlichen Beitrag aus der Auswahlliste übernehmen und der Gruppe vorstellen. Es sollen dabei, was die Recherche, die äußere Form des Handouts (Visualisierung, Quellen, Fußnoten etc.), die Termineinhaltung und die Absprachen mit den Kursleitern angeht,„ im Kleinen“ die Kriterien der wissenschaftlichen Seminarkursarbeit erfüllt werden, Es können zusätzlich auch theater- oder musikpraktische Aufgaben übernommen werden.

Die in der Kursarbeit entstandenen Szenen können als Grundlage für die Abschlussperformance dienen, die noch erweitert wird um die Szenen aus den Präsentationsprüfungen.

Am Ende von K1,1 sollte jeder Teilnehmer eine Vorstellung davon haben, worüber er seine Seminarkursarbeit schreiben wird. Die Kursleiter stehen beratend zur Verfügung. Die Arbeit soll mindestens 15 und höchstens 25 Seiten umfassen. Sie soll einen Aspekt des Seminarkursthemas wissenschaftlich und praktisch bearbeiten. Handelt es sich um eine wissenschaftliche Arbeit, (Fragestellungen aus Pädagogik, Psychologie, Literaturwissenschaft, Geschichte, Soziologie) soll illustrierend eine Szene entworfen werden, die in der Präsentationsprüfung als Grundlage für die wissenschaftlichen Erläuterungen herangezogen wird. Wird eine theater- oder musikpraktische Arbeit geschrieben, soll die Herangehensweise wissenschaftlich begründet werden .

  • K1,2 Erstellung der Gliederung der Arbeit- Besprechung mit den Kursleitern
  • Erstellung der Arbeit
  • Regelmäßige Treffen mit den Kursleitern- Besprechung der Arbeitsfortschritte
  • Mai/Juni Abgabetermin der Arbeiten
  • Juni/Juli Präsentationsprüfungen
  • Probentermine für die Abschlussperformance; Juli: öffentl.  Abschlussperformance

back_cmp_ice110_back_a

   
   
Auto-Detect | Mobile Version | Desktop Version
© Moll-Gymnasium Mannheim