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Mannheimer Morgen, 21.12.2006

Viele Talente tragen zu einem großen Klangerlebnis bei

In der Maria-Hilf-Kirche wirken rund 350 Musiker mit

"Die Organisation war besonders groß, doch es hat prima geklappt", erklärte Direktor Gerhard Weber - rund 350 Musiker wirkten nämlich beim Weihnachtskonzert des Moll-Gymnasiums in der bis auf den letzten Platz besetzten Maria-Hilf-Kirche mit. Er dankte allen Helfern und den Schülern, die neben den schulischen Arbeiten zusätzlich Musikproben bewältigen mussten. Und natürlich den Lehrerkollegen, die Chöre und Orchester zu wahren Höchstleistungen führten.

Mit dem flotten "The Prince of Denmark March" eröffnete Trompeterin Anja Zorn (10 c) das Konzert. Aus allen vier Ecken der Kirche stimmte der Sextaner-Chor an zum Weihnachtslied aus dem 15. Jahrhundert "Den die Hirten lobeten sehre" zusammen mit dem gemischten Chor, der anschließend noch unter Leitung von Bernhard Klein ein wunderbares "Es ist ein Ros entsprungen" erklingen ließ. Die Blockflötenspieler unter Leitung von Vivian Vogel begeisterten mit Stücken von Valentin Rathgeber. Wolfram Sauer entführte das Publikum mit dem 100 Mitglieder starken Sextaner-Chor und den knapp 60 Instrumentalisten des Orchesters II zunächst nach Frankreich mit dem zauberhaften "Hört der Engel helle Lieder" und danach in die Schweiz mit dem munteren Sterndreherlied "Es ist für uns eine Zeit angekommen".

Ein frisches und fröhlich stimmendes Klangerlebnis präsentierte die Spielgruppe unter Leitung von Gerhard Meyer mit dem ersten Satz aus dem Concerto in B-Dur für vier Altflöten und Basso Continuo von Johann Melchior Molter und dem Concerto in F-Dur von Antonio Vivaldi. Von der Empore herab ließ die Bläser-AG unter Leitung von Wolfram Sauer "Fünfstimmige blasende Musik" von Johann Pezel erschallen.

Erstaunlich souverän dirigierte Schülerin Esther König (11 c) das Orchester II bei dem fröhlichen Lied "Morgen Kinder wird's was geben" - mit überraschenden Einlagen verschiedener Solisten. Aufhorchen ließ Paul Haas (Stufe 13) durch den furiosen Klang seiner Bassposaune beim eigenwilligen und sehr anspruchsvoll gesetzten "Sextett für Bassposaune und Bläserquintett" von Frigyes Hidas unter Leitung von Ursula Hummel. Schade, dass bei den mitreißenden Gospels des singenden und swingenden Kinderchors unter Leitung von Jürgen Karl und des gemischten Chors unter Leitung von Bernhard Klein auf ausdrücklichen Wunsch nicht mit geklatscht werden durfte, so dass der Funke nicht auf das Publikum übersprang.

Das Orchester I unter Leitung von Ursula Hummel beeindruckte mit Virtuosität beim ersten Satz aus der Sinfonia in C "Die vier Weltalter" von Carl Ditters von Dittersdorf und dem Konzert für Horn und Orchester Nr. 1, D-Dur KV 412 von Wolfgang Amadeus Mozart mit einer sehr gefühlvoll aufspielenden Solistin Laura Uebel, einem großen Talent des Moll-Gymnasiums. Mit dem gemeinsam gesungenen "Stille Nacht" und stürmischem Applaus endete das großartige Konzert.

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