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13er-Kurs 08/09

Kuriose Körperwelten in Karlsruhe

Kunstexkursion am 06.02.2009


exkursionen-zkm-1Um unser Interesse an Kunst zu fördern, entführte uns Frau Ohlinger eines Freitags in das ZKM in Karlsruhe. Wer denkt, ZKM stünde für zentralistisch-kommunistische Massenpartei, sei aufgeklärt: ZKM ist das Zentrum von Kunst und Medientechnologie. Das bedeutet im Einzelnen: Zentrum steht dafür, dass eine Kulturinstitution dieser Art bis jetzt einzigartig in Deutschland und weltweit ist. Wir unterstellen jetzt mal jedem, den Begriff Kunst zu verstehen. Medientechnologie beschäftigt sich mit den neuen Medien wie Computer, Fernseher, Video etc.


Frau Ohlinger gestand uns in der Bahn, dass sie mit diesen Medien noch nie gearbeitet hatte und auch wir wussten nicht, was wir von einem Besuch im ZKM zu erwarten hatten. Ahnungslos machten wir uns auf in die Welt der Videokunst.


Gleich zu Beginn wurden wir mit dem Big-Brother-Effekt überfallen: ein weißer Spot verfolgte uns wie bei einer Verfolgungsjagd. Sodann begrüßte uns Frau Engelhard und erklärte uns die Geschichte dieses Ortes. Die Weitläufigkeit des Raumes in dem wir standen, lag an der früheren Benutzung des Gebäudes als Munitionsfabrik. Sodann verzogen wir uns in ein geheimes Kabuff und wurden in die Geheimnisse der Videokunst eingeführt. Uns wurden Filme bedeutender Videokünstler gezeigt und wir bekamen die Aufgabe, selber einen solchen Clip zu erstellen.

Wir bündelten in kleinen Gruppen von drei oder vier Personen unsere Kreativität und gestalteten kleine Filmsequenzen exkursionen-zkm-2zum Thema "Körper". Voller Elan schnitten wir im Anschluss das gefilmte Material und tobten uns effektetechnisch und schnittmäßig voll aus. Unseren aufmerksamen Mitschülern führten wir unsere Werke voller Stolz vor. Alle waren begeistert von ihrer eigenen und der Kreativität der anderen. Auch Frau Ohlinger hätte wohl nie vermutet, dass in uns solch begabten Künstler schlummern.


Im Anschluss an diesen anstrengenden Nachmittag besuchten einige unverwüstliche Kunstliebhaber mit Frau Ohlinger den Museumsteil des ZKMs und verliebten sich geradezu in einige Ausstellungsstücke. Besonders in einem Raum, in dem man mithilfe von Lichtschwertern und bunten Taschenlampen, Fotos gestalten konnte, verbrachten wir viel Zeit. Am Ende des Tages musste wohl jeder seine Überzeugungen korrigieren: Frau Ohlinger, die ihre Schüler bestimmt noch nie so engagiert und kreativ erlebt hatte und die Schüler, die lernten, dass Kunst auch sehr viel mit Mitmachen und Experimentieren zu tun hat und beileibe nicht so langweilig ist, wie die landläufige Meinung behauptet.


von Antonia Neuberger und Sevil Mert

Zum Vergrößern auf die Fotos klicken!

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