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Termin: Donnerstag, 04.04.2019, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr (inkl. Pause)

  • Werk: Die vier Jahreszeiten / Empty house. Zweiteiliger Tanzabend.
  • Choreographie: Giuseppe Spota / Johan Inger
  • Musik: Antonio Vivaldi / Félix Lajkó
  • Uraufführung: 11.01.2019 in Mannheim / 29.05.2002 in Stockholm
  • Premiere dieses Tanzabends: 11.01.2019

Kurzeinführung: 

Do, 04.04., 2. Hofpause, Raum 11

Kartenausgabe: 

am Vorstellungstag ab 19:00 Uhr im Theatercafé

Zwei ganz unterschiedliche Choreographien, die für sich abgeschlossene Einheiten bilden, sind Gegenstand des Abends, den das Tanzensemble des Nationaltheaters auf die Bühne gestellt hat.

Der erste, knapp einstündige Teil trägt den Titel "Die vier Jahreszeiten" und liegt damit Vivaldis bekanntem Zyklus von vier Violinkonzerten zugrunde. Darin "vertonte" der Komponist Eindrücke und Stimmungen, die ihm zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter in den Sinn gekommen sind und die sich überwiegend auf Naturerscheinungen beziehen (Vogelzwitschern im Frühling, Hitze im Sommer, Schneesturm im Winter etc.). Nun ist es aber heute so, dass Natur immer mehr von Menschen und ihren umweltschädigenden Einflüssen zerstört wird. Wie kann man das Werk dann glaubhaft in eine Choreogaphie umsetzen? Giuseppe Spota hat sich dafür entschieden, genau diese Problematik aufzuzeigen, und lässt die Tänzerinnen und Tänzer in einem von Plastik dominierten Bühnenbild agieren, in dem die Natur (und damit auch der Mensch) immer mehr von diesem Material "eingenommen" wird. Eine romantische Naturlandschaft bleibt uns somit verwehrt.

"Empty house", der zweite Teil des Abends, spielt auf einer fast leeren Bühne (wie der Titel bereits andeutet). Hier widmet sich Johan Inger den Themen Einsamkeit und Orientierungslosigkeit: Wie kann man aus seiner eigenen Isolation ausbrechen? Wie kann man Kontakt zu anderen finden, die das umgekehrt womöglich gar nicht wollen oder, schlimmer noch, sich nach Nähe sehnen, aber nicht daran glauben? Man kann in dieser Choreographie gut beobachten, wie die einzelnen Tänzerinnen und Tänzer immer wieder alleine agieren, oft aber auch dazu getrieben werden, in der Gruppe zu tanzen, dabei jedoch die anderen gar nicht richtig wahrzunehmen scheinen.

Den verbindenden Punkt der beiden Teile des Abends könnte man darin sehen, dass der Mensch Verantwortung übernehmen muss: sowohl für die "globale" Umwelt als auch für seine persönliche.

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Die nächste Aufführung ist voraussichtlich "Romeo  und Julia - the next generation", eine Produktion des Jungen Nationaltheaters in der Alten Feuerwache, und zwar am Mittwoch, dem 29.05. (vor Christi Himmelfahrt), 18:30 Uhr - 20:00 Uhr.

Moll-Gymnasium

Das im Süden der Stadt Mannheim gelegene Moll-Gymnasium ist eine mittelgroße Schule mit derzeit ca. 800 Schülerinnen und Schülern, die in 32 Klassen von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Mehr erfahren

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