Der Mensch ist nichts anderes als das, wozu er sich macht. (Jean-Paul Sartre) 

 

Was ist das Leben? Ist die Realität wirklich real? Was passiert nach dem Tod? Woher kommen die Dinge? Was bin ich? Wie kommt die Moral in die Welt? oder – nach Immanuel Kant – Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? & Was ist der Mensch?

Diese Themen beschäftigen die Menschen seit Anbeginn des Lebens. Eine alle Fragenden befriedigende Antwort wurde bislang nie gefunden – vielleicht ist das auch gar nicht nötig? Was es jedoch gibt, sind Gedankenmodelle und Angebote von vielen großen Denkern. Allen diesen Modellen liegt das Staunen zugrunde, welches die Menschen von Beginn an zum Philosophieren antrieb. Dieses Staunen zu fördern, zu fordern und kritisch zu betrachten ist die zentrale Aufgabe des Schulfaches Ethik/Philosophie. Besonderen Wert legen wir im Unterricht dabei auf die Praxis und Anwendung, die wir durch eine durchdachte Anzahl an fest institutionalisierten Projekten, Exkursionen und Gesprächen mit Fachpersonen festigen und verbessern wollen. Die folgenden Informationen sind eine Einladung zum gemeinsamen Eintauchen in die wunderbare und spannende Welt der Philosophie. Denn alles fließt und ist stetig im Fluss – der Weg ist oft das Ziel.

Daniel Weber (Fachbetreuer Ethik/Philosophie)

 

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Auszug aus den Leitgedanken zum Kompetenzerwerb des Bildungsplans 2016:

Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung sind zentrale Werte unserer Gesellschaft. Sie sind richtungsweisend für die verschiedenen prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen. Verantwortlichkeit im Handeln ist dabei immer an die Idee der Selbstbestimmung gebunden. Denn Freiheit, im Sinne von Autonomie, ermöglicht es dem Menschen, sich selbst für sein Handeln verallgemeinerbare Regeln zu setzen und diesen zu folgen. Diesen Übergang zu einem autonomen Moralverständnis zu vollziehen, ist eine der zentralen Entwicklungsaufgaben Jugendlicher. Durchgehend von Klasse 7 bis Kursstufe 2 werden diese lebensweltlichen Bezüge im Ethikunterricht zum Ausdruck gebracht:

  • die allgemeinen menschlichen Lebensbedingungen und die Erfahrungswelt der Schüler: Anthropologie;
  • die prinzipielle Auseinandersetzung mit Begriff, Aufgabe und Geltung von Moral: Moralphilosophie;
  • die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten und folgenreichen Herausforderungen: Problemfelder der Moral;
  • das Kennenlernen von und die Auseinandersetzung mit religiösen Weltsichten: Religionen;
  • die Förderung ethischer Urteilsbildung: moralisch-ethisches Argumentieren.

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Bildungsplan 2016: Bereich Gymnasium

Moll-Gymnasium

Das im Süden der Stadt Mannheim gelegene Moll-Gymnasium ist eine mittelgroße Schule mit derzeit ca. 800 Schülerinnen und Schülern, die in 32 Klassen von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Mehr erfahren

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