Mit gleich zwei tollen Exkursionen beendet die Klasse 5a ihr erstes Schuljahr am Moll-Gymnasium. Dabei wurde geforscht und gesportelt...

Tag1: Unser Besuch im botanischen Garten Karlsruhe

Am 21. Juli 2022 war die Klasse 5A im botanischen Garten des KIT (Karlsruher Institut für Technologie). Zuerst fuhren die Schüler mit Frau von der Trenck und Herr Meyer mit der S-Bahn nach Karlsruhe. Am Eingang trafen sie zwei Studentinnen des KIT, die die Kinder zu einer Wiese führten. Dort machten sie eine kleine Pause und wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die Gruppe von Frau Doll ging in ein Gewächshaus, wo viele exotische Pflanzen wachsen. Die Schüler machten sich allerdings nur mit den Seerosen vertraut. Dann las uns Frau Doll einen Zeitungsartikel vor, der sich damit befasste, dass wir unseren Liebsten nur die Geschlechtsorgane der Pflanze schenken. Damit meint man: Ein Teil der Blüte der Pflanze sind eigentlich nur die Pollen (das männliche Geschlecht) und der Fruchtknoten (das weibliche Geschlecht). Diese beiden Teile der Pflanze dienen der Fortpflanzung. Dann lernten sie einhäusige und zweihäusige Pflanzen zu unterscheiden. Darüber spielen sie auch Memory. In der nächsten Station bei Frau Bänder haben die Kinder sich noch einmal die Blüte angesehen. Anhand dieses Wissens konnten sie den Grundaufbau vieler Blüten im botanischen Garten genau analysieren. Dies haben die Schüler besonders oft an Korbblütlern versucht. Das war oft eine große Herausforderung, weil die einzelnen Bestandteile sehr klein waren. Sie sind auch an essbaren Pflanzen vorbei gekommen, wie zum Beispiel Brombeeren, Weintrauben oder Tomaten. Eine Tomatensorte war sogar schwarz! Bei Frau von der Trenck haben sie spielerisch gelernt, wie Bienen Lippenblütler bestäuben. Die Lehrerin hat Mehl über ein Besen geschüttet und diesen einem Kind in die Hand gegeben. Der Besen sollte eine Blüte und das Mehl Pollenstaub darstellen . Dann ist das Kind das die Biene war unter dem Besen durchgerannt, aber weil der Besen so tief hing ist es dagegen gegangen und das Mehl ist auf den Rücken von ihm gefallen. Das ist die Taktik der Lippenblütler.  Wenn die Biene dann zu einer Blüte der gleichen Art fliegt und die Pollen verliert, ist die Pflanze bestäubt. Danach waren die Schüler in einem Gewächshaus mit einer großen Auswahl an Kakteen. Dort haben sie sehr beeindruckende Pflanzen kennen gelernt. Eine davon heißt lebende Steine! Im nächsten Gebäude haben die Kinder eine fleischfressende Pflanze gesehen. Frau von der Trenck hat eine aufgeschnitten. Die Pflanze lockt Insekten wie Fliegen mit dem Duft von weiblichen Insekten an. Diese fliegen dann in kannenartige Gefäße, wo eine magensäureartige Flüssigkeit auf die Insekten wartet. Dort werden sie ertränkt und gleichzeitig verdaut! Es dauert 3-4 Tage, bis das kleine Tier ganz zerlegt ist. Als sich alle Gruppen wieder an der Wiese trafen, spielten die Kinder ein Abschlussspiel, bei dem es darum ging einen Blütenstand zu kleben. 

Text: Amalia Lemmer und Nora Kleinebrink (5a)

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Tag 2: Mit der Klasse in der Sprungbude

Am 31. März war eine tolle Klassenfahrt. Ganz früh am Morgen ging es los, um 7:30 Uhr. Alle waren da, und schon liefen wir zur Bahn. Wir mussten nur fünf Minuten warten und dann kam der Zug. Wir sind ungefähr eine halbe Stunde mit dem Zug gefahren. Beim Heidelberger Hauptbahnhof sind wir in einen Bus umgestiegen. Die Busfahrt hat nur zehn Minuten gedauert. Als wir aus dem Bus ausgestiegen sind, mussten wir nur noch ein paar Meter laufen und waren um 8:27 Uhr da. Die Sprungbude war riesig und es gab richtig coole Trampolins, Parcours und so weiter. Nachdem noch eine andere Klasse (aus einer anderen Schule) kam, haben sich alle mit einer Leiterin aus der Sprungbude aufgewärmt. Dann durften wir endlich losspringen!! Viele haben zuerst den Parcours gemacht . Am Ende haben sich manche ein Slush – Eis gekauft. Ungefähr um 11:30 Uhr ging die ganze Klasse zu einem Allahopp-Spielplatz. Dort haben wir dann unsere Snacks und Essenssachen ausgepackt und gegessen. Nach der Pause sind wir alle auf ein Karussell gestiegen und haben uns schwindelig gedreht. Und schon mussten wir zurück zum Treffpunkt. Aber als wir gerade in den Bus steigen wollten, wurde es zwei Schülern schlecht und sie mussten sich übergeben. 

Und so schnell kann ein toller Tag vorbei sein!

Text: Zoe F. und Eva N. (5a)

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Moll-Gymnasium

Das im Süden der Stadt Mannheim gelegene Moll-Gymnasium ist eine mittelgroße Schule mit derzeit ca. 800 Schülerinnen und Schülern, die in 32 Klassen von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Mehr erfahren

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